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IVD: Eigenheime wegen niedriger Zinsen immer erschwinglicher

Einer Auswertung des Immobilienverbands IVD zufolge sind freistehende Einfamilienhäuser trotz gestiegener Preise so erschwinglich wie seit Jahren nicht mehr. Als Grund dafür wird in erster Linie das niedrige Zinsniveau genannt; zudem spiele das Einkommensniveau eine Rolle, heißt es.

Dass die Zinsen binnen eines Jahres von 3,98% auf 2,91% gesunken sind, habe zur Folge, dass der vom IVD ermittelte Indexwert trotz einer Preissteigerung von 2,8% bundesweit moderat um 15 Punkte auf 130 Punkte nach oben gegangen ist. Dabei gilt: Je höher der Indexwert, desto erschwinglicher das Eigenheim.

Die regionalen Unterschiede allerdings sind groß. Ein Blick auf zwölf Großstädte – Berlin wurde dabei unterteilt in Ost und West – zeigt: In Dresden sind Eigenheime am erschwinglichsten (132 Punkte, Vorjahr 120,4 Punkte).

An zweiter Stelle folgt der Osten Berlins mit 125 Punkten (Vorjahr 114,5 Punkte). Damit sind Eigenheime dort noch weit besser bezahlbar als im Westteil der Stadt, wo der Indexwert bei 95 Punkten liegt.

Dass Hamburg trotz hoher Eigenheimpreise mit 117 Punkten versehen ist, begründet der IVD mit dem hohen Einkommensniveau. Am wenigsten erschwinglich sind freistehende Einfamilienhäuser in München (ca. 55 Punkte).