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Pressetext Nachrichtenagentur

Immobilienmarkt: Risse im Betongold

Berlin/Hannover (pte031/28.05.2010/16:15) – Immobilien gelten als Inflationsschutz. Gerade in Zeiten, in denen wirtschaftlich schwankende EU-Staaten und die Angst vor einer Geldentwertung die Menschen verunsichern, scheint das Betongold attraktiver denn je. Doch Experten wie Matthias Rother, Vorstand der HYPOFACT AG www.hypofact.de , warnen: “Nichts ist ohne Risiken und Nebenwirkungen. Qualität entscheidet sowohl bei der Immobilie als auch bei der meist erforderlichen Finanzierung”.

Eigenheim ist weiterhin gefragt

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach träumen über 60 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 29 Jahren vom Eigenheim. Leider gilt auch hier: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht jede Immobilie ist ein automatischer Garant für ein solides Finanzfundament.

Um zumindest keinen Wertverlust bei einem Verkauf zu erzielen, sollte auf konjunkturunabhängige Faktoren geachtet werden. Der Standort und die Ausstattung und angemessene Kaufpreise des Objekts sind dabei essenziell. “Wenn es während der Tilgungsphase zu finanziellen Schwierigkeiten kommt und man das Haus verkaufen muss, sollte man möglichst ohne Verluste aus der Finanzierung rauskommen”, so Rother im pressetext-Interview.

Der intransparente Immobilienmarkt und manche profitgetriebene Finanzberater stellen oft ein weiteres Hindernis für Bauwillige dar. Rother erklärt: “Es gibt Berater, die ihren Kunden nicht bewusst machen, was sie alles beachten müssen, damit das Projekt Eigenheim später nicht zur Schuldenfalle wird.”

Erst Kassensturz, dann planen

Der Baufinanzierer rät, dass sich jeder erst über seine finanzielle Leistungsfähigkeit klar werden sollte. Ein Kassensturz der Einnahmen und Ausgaben schaffe erste Klarheit darüber, welche monatliche Darlehensrate man sich überhaupt leisten kann. “Dabei sollte man jede noch so kleine Ausgabe bedenken, auch die Hobbies”, so Rother.

Rechnet man die Rate mal zwölf Monate, diese Summe dann mal den Faktor 100 und teilt das Ergebnis durch Zins und Tilgung, erhält man die mögliche Höhe des Darlehens. “Diese Summe sollte man dann im Kopf haben, wenn man zum Baufinanzierer geht”, so Rother. Weiterhin wird in der Regel von den Banken erwartet, dass der Bauherr zumindest die Nebenkosten aus eigenen Mitteln trägt. Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto günstiger werden dann oft auch die Darlehenszinsen.

Entscheidend ist bei der Finanzierung aber, die individuelle Situation des Bauherren zu berücksichtigen. “Mit einem erfahrenen und unabhängigen Baufinanzierungsberater an der Seite kann man dann viel Geld sparen und Risiken vermeiden”, ist der HYPOFACT-Vorstand überzeugt.

Verband für mehr Transparenz gegründet

Die Verbesserung bzw. Sicherung der Qualität der Baufinanzierungsberatung ist auch ein wesentliches Anliegen des im Dezember 2009 gegründeten Bundesverbands der Immobilienfinanzierer (bvdif) www.bvdif.de , einer Interessenvertretung von Finanzierungsinstituten, Baufinanzierungsberatern und weiteren Fachleuten aus der Bau- und Immobilienfinanzierungsbranche.

“Eines unserer zentralen Ziele ist die Verbesserung der Qualität der Baufinanzierungsberatung. Dieses Ziel will unser Verband unter anderem durch die Einführung einer Mindestqualifikation für Baufinanzierungsberater und die Schaffung eines zentralen Vermittlerregisters umsetzen”, erklärt Thomas Soltau, Gründungsmitglied des bvdif e.V. und Geschäftsführer der Concordia Service GmbH.

Transparenz schaffen

“Über das Vermittlerregister sollen Verbraucher, aber auch kreditgewährende Institute, die Möglichkeit erhalten, Informationen über den beratenden Vermittler einzuholen. In dem Register werden neben dem Status des Vermittlers – ob er gebunden oder ungebunden ist – auch Daten über seine Berufsqualifikation, das Bestehen und die Höhe einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und weitere für die Marktteilnehmer wichtige Hinweise zu finden sein”, so Soltau weiter.

Nach wie vor bietet ein Eigenheim das Gefühl von Sicherheit und bleibt damit auch künftig attraktiv. Nicht zuletzt auch wegen der weiterhin niedrigen Zinsen. Zudem schützt das sogenannte Betongold auch vor der Inflation. “Während einer Inflation sinkt sogar die Schuldenlast, wenn die Immobilie über einen Kredit finanziert wurde”, so Matthias Rother.